Verhinderungspflege

Erfolgt die Pflege und Betreuung von Pflegebedürftigen teilweise oder komplett durch pflegende Angehörige oder sonstige private Pflegepersonen, besteht ein Anspruch auf Verhinderungspflege. D. h., es wird für maximal 28 Tage bzw. 1.550 € pro Jahr eine professionelle Ersatzpflege durch einen Pflegedienst sichergestellt. Die Verhinderungspflege kann bei jedweder Verhinderung der privaten Pflegeperson in Anspruch genommen werden. Die Anspruchnahme ist sowohl stunden-, tage- und/oder wochenweise möglich. D. h., Verhinderungspflege kann beantragt werden, auch wenn die private Pflegeperson nur für einige Stunden die Betreuung nicht übernehmen kann.

Die Verhinderungspflege kann neben der ambulanten Betreuung durch einen Pflegedienst auch in Form einer sogenannten Kurzzeitpflege in einer stationären Pflegeeinrichtung erfolgen.

Übernimmt eine andere private Pflegeperson die Pflege, erhält der Pflegebedürftige wie bisher entweder das gesamte Pflegegeld oder das anteilige Pflegegeld in Rahmen der Kombinationsleistungen.

 

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